Schlagwort: Glossar

Was bezeichnet man als Grundgesetz des Steuerrechts?

In der Abgabenordnung sind Vorschriften und grundsätzliche Regelungen des deutschen Steuer- und Abgabenrechts enthalten. Da diese allgemeingültig sind und sich nicht konkret auf ein spezielles Gesetz beziehen, wie beispielsweise beim Einkommensteuergesetz (EStG), wird die Abgabenordnung auch als Mantel- bzw. Grundgesetz des deutschen Steuerrechts bezeichnet. Sie enthält grundsätzliche Angaben darüber, wie die Art der Steuerfestsetzung erfolgt

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Was bedeutet intrinsische Motivation?

Als Motivation beschreibt man u. a. die Beweggründe bzw. Motive, die zu einer bestimmten Handlungsbereitschaft führen. Die Intrinsische Motivation definiert den Zustand einer Motivation, die durch innere Anreize verursacht wird, das bedeutet, die Handlungsbereitschaft wird von Innen motiviert und liegt in der Tätigkeit selbst. Beispiel: Ein Sozialarbeiter ist aller Wahrscheinlichkeit nach „intrinsisch“ motiviert, da er

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Was ist ein Kaufvertrag?

Durch einen Kaufvertrag wird gemäß § 433 (1) BGB  der Verkäufer verpflichtet, dem Käufer die Sache zu übergeben und das Eigentum an der Sache zu verschaffen. Der Verkäufer hat dem Käufer die Sache frei von Sach- und Rechtsmängeln zu verschaffen. Durch § 433 (2) BGB wird der Käufer dazu verpflichtet, dem Verkäufer den vereinbarten Kaufpreis

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Dienstvertrag vs Werkvertrag

Dienstvertrag vs Werkvertrag Was versteht man unter einem Dienstvertrag und wie unterscheidet er sich vom Werkvertrag? Ein Dienstvertrag (§ 611 BGB) unterscheidet sich vom Werkvertrag (§ 631 BGB) dadurch, dass beim Dienstvertrag nur die Dienstleistung als solche geschuldet wird, bei einem Werkvertrag jedoch das Arbeitsergebnis bzw. der Erfolg. Bei einem Dienstvertrag liegt die Verpflichtung zur

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Was sind originäre Produktionsfaktoren?

Die Produktionsfaktoren Arbeit und Boden bezeichnet man in der Volkswirtschaftslehre (VWL) auch als originäre bzw. ursprüngliche Produktionsfaktoren, da sie bereits durch die Natur gegeben sind und nicht erst durch das Zusammenwirken anderer Produktionsfaktoren enstehen.

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Was bedeutet Management by Delegation?

Die aus der BWL bekannte Führungstechnik Management by Delegation (dt. Führung durch Bevollmächtigung) beeinhaltet, dass alle delegierbaren Aufgaben durch den Vorgesetzten an die Mitarbeiter übertragen werden. Die Aufgabe des Vorgesetzten besteht dann weitestgehend in der Erfolgskontrolle und der Unterstützung bei etwaigen aufkommenden Fragen der Mitarbeiter.

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Gebühren vs Beiträge

Gebühren vs Beiträge Was versteht man unter Gebühren und wie unterscheiden sie sich von Beiträgen? Gebühren und Beiträge fallen unter den Oberbegriff der Abgaben. Der Unterschied besteht in dem Vorhandensein einer konkreten Gegenleistung. Gebühren sind Zahlungen für Leistungen oder die Inanspruchnahme von öffentlichen Einrichtungen. Die Zahlung einer Gebühr unterliegt einer sogenannten Zweckbindung, d. h. die

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Was sind Erfolgskonten?

Auf den aus der Buchhaltung bekannten Erfolgskonten werden erfolgswirksame, d. h. auf den Gewinn des Unternehmens einwirkende Aufwendungen und Erträge gebucht. Man unterscheidet zwischen Aufwands- und Ertragskonten. Beispiele für Aufwandskonten: Mietkosten Personalkosten Energiekosten Beispiele für Ertragskonten: Mieterträge Umsatzerlöse Zinserträge      

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Buchinventur vs körperliche Inventur

Buchinventur vs körperliche Inventur Was versteht man unter einer Buchinventur und wie unterscheidet sie sich von der körperlichen Inventur? Bei der körperlichen Inventur handelt es sich um die mengen- und wertmäßige Bestandsaufnahme von körperlichen Gegenständen, also Sachen die man anfassen kann, z. B. Maschinen und Waren. Die Bestandsaufnahme erfolgt hierbei durch Zählen, Messen und Wiegen.

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Wie wird das GuV-Konto abgeschlossen?

Bei dem Konto Gewinn und Verlust (GuV) handelt es sich um ein Unterkonto des Eigenkapitalkontos. Demzufolge wird dieses Konto auch über das Konto Eigenkapital (EK) abgeschlossen. Der daraus resultierende Saldo gibt entweder den Gewinn oder den Verlust, also den Erfolg des Unternehmens an. Buchungssatz bei Gewinn: GuV-Konto an Eigenkapital Buchungssatz bei Verlust: Eigenkapital an GuV-Konto

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